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Monatsarchiv für März 2008

Frau von Stachelrochen auf Boot getötet

Samstag, den 22. März 2008

Bizarrer Unfall auf hoher See: Eine Frau ist vor der Südküste Floridas beim Sonnenbaden in einem Ausflugsboot von einem riesigen Stachelrochen angesprungen und erschlagen worden.Der 34 Kilogramm schwere Gefleckte Adlerrochen traf die 57-Jährige nach Behördenangaben im Gesicht. Offenbar wurde die Frau aus Michigan vom Aufprall getötet, Stichwunden vom Stachel des Fischs wurden zunächst nicht entdeckt. Es handelt sich um einen der bizarrsten Todesfälle in letzter Zeit. Der Stachelrochen verendete den Behörden zufolge infolge des Aufpralls.

Die Frau sass am Donnerstag auf dem Vordersitz eines Boots, das von ihrem Vater gesteuert wurde und mit etwa 40 Kilometern pro Stunde unterwegs war. «Es passierte völlig unerwartet», sagte Jorge Pino, ein Sprecher der Kommission für Fisch- und Wildtierschutz in Florida. Der Aufprall habe die Frau zu Boden geworfen, ihre daneben stehende Schwester blieb unverletzt. Die Flügelspannweite des Rochens betrug gut 1,5 Meter.

Gefleckte Adlerrochen könnten bis zu 5,2 Meter lang werden und bis zu 230 Kilogramm wiegen. In den Gewässern Floridas stehen sie unter Schutz, sie sind häufig an der Wasseroberfläche zu sehen. Gelegentlich springen sie aus dem Wasser, sind aber nicht als aggressiv bekannt. Stachelrochen «springen, um einem Angreifer zu entkommen, Junge zu gebären und Parasiten abzuschütteln», sagte Lynn Gear vom Vergnügungspark Theater of the Sea in Islamorada.

2006 wurde ein Mann in Florida schwer verletzt, als ein Stachelrochen auf seinem Boot landete und ihn stach. Der Fisch hinterliess einen Stachel im Herzen des Mannes. Der 82-Jährige wurde erfolgreich operiert. Ebenfalls 2006 wurde in Australien der Tierschützer Steve Irwin bei Dreharbeiten im Meer von einem Stachelrochen direkt ins Herz gestochen. Er starb an der Verletzung.

Stuntman starb in Italien bei Simulation eines Unfalls

Samstag, den 22. März 2008

Mailand , 21. März 2008 Pech für einen italienischen Stuntman: Er hätte einen tödlichen Arbeitsunfall simulieren sollen - und kam dabei wirklich ums Leben. Ein 30 Jahre alter Stuntman hätte in Mailand für den italienischen Fernsehsender RAI einen tödlichen Unfall nachmachen sollen. Der für riskante Doubles in Italien bekannte Nicolo Ricci stürzte sich für die TV-Aufnahme aus sechs Meter Höhe von einem Haus in die Tiefe. Er schlug dabei mit dem Kopf gegen den Vorsprung eines Baugerüstes und zog sich die folgenschweren Verletzungen zu. Tödliche Unfälle an der Tagesordnung
In Italien machen tödliche Arbeitsunfälle immer wieder Schlagzeilen und heizen die Diskussion um mangelnde Sicherheit am Arbeitsplatz an. Am Donnerstag kamen zwei weitere Arbeiter bei Unfällen ums Leben, einer wurde von einer Presse zerquetscht, der andere von einem Bagger.